Am 7. März stimmen die Schweizer Bürger über das E-ID-Gesetz ab- bitte informieren Sie sich rechtzeitig und gut über die Konsequenzen.

Auf den ersten Blick ist die E-ID ein Login, mit dem man unkompliziert im Netz einkaufen kann. So wird sie uns vom Bundesrat verkauft.
Es steckt aber weit mehr dahinter: Mit der E-ID lagern wir all unsere Daten – auch biometrische, unser Gesichtsbild – an private Firmen wie die Six-Group, die Credit Suisse oder die Axa aus. Grosse Finanzkonzerne haben Zugriff auf unsere Bewegungsprofile, Geschäftsabschlüsse, Browsereinstellungen und Patientendossiers.
Kommt hinzu, dass bei einem Datenklau, einem Hackerangriff, die Haftung beim E-ID-Inhaber liegt. Wenn also jemand mit meiner E-ID einkauft, muss ich beweisen, dass meine E-ID missbraucht wurde, nicht der Provider, bei dem der Fehler passiert ist!

Die technische Umsetzung der E-ID wurde garnicht kommuniziert. Der Bund will die entsprechenden Verordnungen erst nach dem Urnengang publizieren. Vertrauendbildende Massnahmen sehen anders aus.

Haben Sie gewusst, dass das E-ID Gesetz es auch ausländischen Unternehmen erlaubt einen digitalen Pass herauszugeben?

https://www.ktipp.ch/artikel/artikeldetail/e-id-gesundheitsdaten-in-privaten-haenden/

Und bei der E-ID wird es nicht bleiben. Die Verknüfung mit einem digitalen Impfausweis wird man uns als nächsten, logischen Schritt schmackhaft machen, der als „perfekter Nachweis“ dient, um zukünftig nach einer absolvierten Impfung Flugreisen oder Konzert- und Sportveranstaltungen unbürokratisch möglich machen zu können.

Deshalb empfiehlt der Vorstand der Verfassungsfreunde ein NEIN zum E-ID Gesetz- entscheiden Sie selbst.

Wir brauchen ein Nein zum E-ID-Gesetz, wenn wir unseren Datenschutz sichern wollen.